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03.08.2009: „Entdeckungen“ geht in die Halbzeit - Noch bis zum 31. August heißt es auf der Mainau: Eintauchen in die geheimnisvolle Welt des Wassers

In einem Meer aus Sonnenblumen: Noch bis zum 31. August zeigen die futuristischen Pavillons Antworten auf die Herausforderungen von morgen.
Um eine einzige Jeans herzustellen werden 11 000 Liter Wasser benötigt, die Produktion eines PCs verschlingt derzeit sogar 20 000 Liter. Weltweit werden täglich Millionen Liter Wasser von Industrie, Landwirtschaft und privaten Haushalten verschmutzt. Bereits heute haben deshalb weltweit nur drei von hundert Tropfen Trinkwasserqualität. Sauberes Wasser, die Quelle allen Lebens, wird mehr und mehr zum knappen Gut. Die wachsende Industrialisierung der Dritten Welt und die Folgen des Klimawandels beschleunigen diese Entwicklung.
Die Ausstellung „Entdeckungen“ greift diese Entwicklung auf und zeigt zusammen mit Partnern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, wie facettenreich das Grundelement Wasser ist und warum wir es so dringend schützen müssen. Seitdem die Ausstellung am 3. Juli von Gräfin Bettina Bernadotte und Staatssekretärin Quennet-Thielen feierlich eröffnet wurde, können die Besucher der Mainau in die Welt des Wassers eintauchen. Zu sehen ist, wie sich in der Wüste Wasser gewinnen lässt, wie Beton die Weltmeere zu einem lebendigeren Ort machen kann oder wie sich die Lebenswelt im Bodensee durch Umweltverschmutzung wandelt.
Da die Ausstellung, die von den Veranstaltern der Lindauer Nobelpreisträgertagung organisiert wird, die Zukunft unseres Planeten fest im Blick hat, fand „Entdeckungen“ bislang auch besonderes bei den Forschern und Forscherinnen von morgen Anklang. So gingen im ersten Monat der Ausstellung fast 100 Schulklassen auch außerhalb des Klassenzimmers auf Entdeckungstour und besuchten die 20 weißen Pavillons zum Thema Wasser. Schulklassen und Jugendgruppen können sich auch im August für einen kostenlosen Besuch der Ausstellung anmelden.
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